Unsere Zucht

Wie aus Lütten Dieks ...
Lütten Diek's wurde


Die "Vorgeschichte"

Bei der Beantragung des sog. "Zwingernamens" haben wir korrekt den Zwingernamen "Lütten Dieks" angegeben ... leider haben wir nicht mit grammatikalischen Expertise der Verbände gerechnet. Nun denn, sei's drum ... 😎


Das „Deppenapostroph“

Steht ein Apostroph an einer Stelle, an der nun wirklich keiner hingehört, spricht man in der Umgangssprache gerne vom „Deppenapostroph“. Oft handelt es sich dabei um falsche Genitivkennzeichnungen, die ihren Ursprung vermutlich im Englischen haben. Dort werden besitzanzeigende Genitive mit „…’s“ gekennzeichnet, wie etwa in Ede’s birthday. Im Deutschen ist an dieser Stelle jedoch kein Apostroph vorgesehen. Stattdessen wird die s-Endung des Genitivs einfach direkt an den Stamm angehängt, z.B. Eskes Geburtstag.


Und woher stammt der Ausdruck „Deppenapostroph“?

Inzwischen haben sich die falschen Apostrophe auch auf andere grammatische Umgebungen ausgedehnt. Man könnte fast meinen, ein –s am Ende eines Wortes genügt und schon steht der Apostroph. Da dies zum Teil zu äußerst grotesken Formen führt, wird das Phänomen oft als „Deppenapostroph“ abgestraft. Dabei ist ja nun wirklich nicht gleich jeder ein Depp, nur weil er oder sie mal einen Apostroph falsch setzt 😉. Wer aber lieber auf Nummer sicher gehen will, der sehe lieber bei Pons oder im Duden nach ...


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Dativ dem Genitiv sein Tod ist ... 🧐 (frei nach Cato)